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new10 hat Erfahrung mit IT-Projekten unterschiedlicher Größe - vom Komplettpaket im eBusinessbereich über größere und kleinere Portallösungen bis zu Security oder EAI. |
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 Telekom Austria ist die führende Unternehmensgruppe Österreichs in der Telekommunikation und zählt zu den größten Konzernen des Landes. Die Unternehmen der Gruppe sind in folgenden Hauptgeschäftsfeldern tätig: Festnetz, Mobilkommunikation, Datenkommunikation und Internet. |
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Dass ein funktionierender Internetshop mehr als nur ein schönes Frontend verlangt, mussten einige Unternehmen schmerzhaft erfahren. Wohl dem, der von Beginn an den nötigen Weitblick hat - und die richtigen Partner. Die Telekom Austria AG realisierte in nur vier Monaten mit new10 und SilverStream Software (jetzt novell) eine umfassende eCommerce-Lösung, basierend auf den modular web solutions (mws).
 Ein wesentlicher Erfolgsfaktor bei Internetprojekten ist ein klares und umfassendes Konzept darüber, welche Zielvorgaben die Webpräsenz erfüllen soll. Darauf aufbauend lässt sich dann erarbeiten, welche Anstrengungen und Hürden es von der IT-Seite zu bewältigen gilt. Da bei der Telekom Austria von Beginn an die IT- und Fachabteilungen eng mit new10 und den anderen externen Dienstleistern zusammenarbeiteten, konnten die inhaltlichen Anforderungen sofort auf ihre Machbarkeit hin überprüft werden. Damit war eine häufige Schwachstelle - die mangelnde Kommunikation zwischen IT- und Fachabteilung - bereits eliminiert.
 Was den fachlichen Rahmen betrifft, hatte die Telekom Austria sehr konkrete Vorstellungen. So sollte die neue Webpräsenz als komplexe eCommerce-Plattform umfassende B2B und B2C Funktionen erfüllen und spezielle Services für Mitarbeiter und Händler anbieten. Im Privatkundengeschäft zielt die Webseite darauf ab, wichtige Pre-Sales Aufgaben, wie etwa die Überprüfung des geeigneten Tarifs, die Suche nach speziellen Mobiltelefonen oder die Vorteile von Übertragungsmöglichkeiten wie ISDN oder ADSL informativ aufzulisten. Ergänzend zu den 49 Outlet-Stores der Telekom Austria sollten internetaffine Kunden zudem ihren Tarif via Web ändern, Aufträge abschließen und Telekommunikationszubehör bzw. -ausstattung zeit- und ortsunabhängig kaufen können. Ähnliches gilt für Firmenkunden, denen die E-Commerce-Plattform ebenfalls Pre-Sales Informationen für die Entscheidungsfindung und einen umfassenden Shop in den Bereichen Festnetz, Internet und Mobiltelefonie bereitstellen sollte. Zudem sollten spezielle B2B-Angebote wie Branchenlösungen und Dienste im Bereich der Datenkommunikation über das Internet transportiert werden. Da die Startseite der Telekom Austria eine der am stärksten frequentierten Webseiten in Österreich ist, bildeten die Bereiche Stabilität, Benutzerfreundlichkeit und Sicherheit die Eckpfeiler der neuen Webpräsenz. |
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 Bereits die fachlichen Rahmenbedingungen schlossen aus, dass reine Shopsysteme als Korsett für den neuen Webauftritt in Frage kamen. Für das neue System galt es, die bestehenden Backendsysteme schnell und mit der notwendigen Prozesslogik versehen an das Portal anzubinden. Die IT-Architektur ist bei der Telekom Austria wie bei allen Unternehmen dieser Größe sehr komplex und heterogen. Prägend und für die Anbindung an das cCommerce-Portal essentiell waren das SAP-Warenwirtschaftssystem, "TAS", sowie ein gewachsenes, proprietäres Dienstleistungs-Fullfillmentsystem. |
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Die größte Herausforderung bestand darin, die fachlichen Anforderungen auf Basis der äußerst heterogenen Landschaft umzusetzen. Eine zentrale Bedingung der Telekom Austria war die "Neutralität" der Lösung. Das heißt, das neue System sollte keinesfalls das Frontend zu eng an die Backofficeapplikationen koppeln, um höchste Flexibilität im Webdesign zu gewährleisten - ein Fall für mws. Die modular web solutions in Verbindung mit einem Application Server erfüllten alle verlangten Kriterien und versprachen darüber hinaus auch langfristige Erweiterungsmöglichkeiten.
 Als Implementierungspartner, der herstellerunabhängig sowohl die Lösungen von BEA Systems als auch von SilverStream Software vertreibt und implementiert, entschied sich new10 gemeinsam mit der Telekom Austria vor allem wegen dem zu diesem Zeitpunkt gegebenen Technologievorsprung für den SilverStream Application Server, der bereits über praxiserprobte SAP-Konnektoren verfügt und somit eine direkte Kommunikation zum SAP-System ermöglichte. |
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| Bei der Umsetzung des Projekts wurden zunächst die Schnittstellen zwischen dem SilverStream Application Server und den unterschiedlichen Backendsystemen definiert und für den Zugriff zu den Applikationen gesorgt. Die umfassenden und sehr unterschiedlichen Funktionen der Geschäftsprozesse wurden mittels dhtml Navigation gesteuert. Die mySAP Umgebung wurde von new10 mittels PHP4 und anderen Webtechnologien erweitert, um die volle Administrierbarkeit des Produktkataloges zu gewährleisten. Durch ein entsprechendes Rechtesystem kann sowohl die Auswahl der Produkte als auch die Anzeige bestimmter Inhalte login-abhängig eingeschränkt werden. Ein wesentlicher Punkt in der Funktionalität war die Lagerstandsverwaltung, die eine erhebliche Auswirkung auf die über das eCommerce-Portal ansteuerbaren Geschäftsprozesse hat. Ist ein Produkt beispielsweise vorübergehend nicht mehr verfügbar, nur noch in gewissen Kombinationen lieferbar oder ganz vom Markt genommen, darf dieses nicht mehr im Web angeboten werden. Das heißt, ist ein Produkt temporär und grundsätzlich nicht mehr lieferbar, muss nicht nur der Geschäftsprozess geändert werden, sondern diese Änderung auch in der eCommerce-Plattform berücksichtigt werden - und zwar automatisch. Für die IT bedeutet das, sämtliche Änderungen der Distribution sofort mit den dahinter liegenden Prozessen zu synchronisieren und ins Web zu übertragen. |
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| Bei der realitätsgetreuen Spiegelung der Geschäftsabläufe auf die IT-Ebene steht Kundenfreundlichkeit in der Navigation, Aktualität und Darstellung der Angebote im Vordergrund. Zudem gilt es aber auch, diese Benutzerfreundlichkeit an den Fullfillmentkriterien auszurichten, das heißt, bei der Steuerung der Prozesse ist immer auch die Kosten- und Aufwandseite zu berücksichtigen. Bei der Telekom Austria gelang uns dieser Spagat, indem der SilverStream Application Server die Prozessabläufe aus dem SAP-System einliest und die Änderungen automatisch im mws-Frontend wiedergibt. So ist gewährleistet, dass die Produktdarstellung im Web immer den aktuellen Warenbestand, die Produktpolitik und spezifische, variable Informationen wie etwa unterschiedliche Handelspreise, wiedergibt. Durch die enge und professionelle Zusammenarbeit aller Beteiligten gelang es, binnen knapp vier Monaten eine komplexe, höchst funktionable eCommerce-Plattform aufzusetzen, die das bestehende Vertriebs- und Marketingkonzept stringent ergänzt. |
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